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Praxisanleiter:in im Rettungsdienst

Preis

Praxisanleiter:in: 2.190 EUR

Praxisanleiter.innen betreuen Schülerinnen und Schüler in der Berufsausbildung Notfallsanitäter:in auf der Rettungswache. Häufig sind sie auch Ansprechparter für andere Auszubildende und Praktikanten. 

Sie leiten an, bilden aus, beraten und begleiten vom ersten Tag auf der Wache bis zur Prüfung. Darüber hinaus nehmen sie als Fachprüfende an der staatlichen Abschlussprüfung der Notfallsanitäter:innen-Ausbildung teil. In vielen Rettungsdiensten kümmern sie sich auch um die Fortbildung des Personals und übernehmen weitere organisatorische Aufgaben im Bereich der Aus- und Fortbildung.

Kontaktdaten

DRK-Rettungsdienstschule Schleswig-Holstein gGmbH

Herrendamm 42-50
23556 Lübeck

Tel.: +49 (0)451 879290-30
info@drk-rettungsschule-sh.de

Anfahrt mit Google Maps

Die Weiterbildung zur Praxisanleiter:in ist eine wichtige Voraussetzung für die Tätigkeit an einer Lehrrettungswache.

Die Weiterbildung an der DRK-Rettungsdienstschule umfasst insgesamt 300 Stunden berufspädagogische Qualifizierung und findet im Blended-Learning-Format statt. Die Weiterbildung besteht aus fünf jeweils einwöchigen Präsenzphasen in der Rettungsdienstschule, zwischen denen im Selbststudium und in Form einer Projektarbeit Aufgaben schriftlich zu bearbeiten sind. Diese Selbstlernphasen haben eine Workload von insgesamt 100 Stunden und werden durch Chats und Videomeetings von der DRK-Rettungsdienstschule begleitet. Im Rahmen der Selbstlernphasen sind verpflichtende Lernleistungen zu erbringen. Für diese Phasen ist ein Computer oder Tablet mit Schreibmöglichkeit und Internetzugang erforderlich.

Voraussetzungen für eine Tätigkeit als Praxisanleiter:in sind eine abgeschlossene Ausbildung als Notfallsanitäter:in sowie eine mindestens zweijährige Berufserfahrung im Rettungsdienst. 

Inhalte der Ausbildung

  • Ziele der Ausbildung im Rettungsdienst
  • Rechtliche Grundlagen für die Ausbildung
  • Lernpsychologie des Erwachsenen
  • Kommunikation, Konfliktmanagement und Beratung
  • Arbeiten in Gruppen und Projekten
  • Berufspädagogisches Handeln
  • Unterweisungsmethoden und Gestalten von Praxisanleitungen
  • Beurteilen und Prüfen
  • Mitwirkung an Assessments
  • Durchführung von Skill- und Simulationstrainings
  • Wissenschaftliches Arbeiten

Der Lehrgang endet mit einem Abschlusskolloquium, in dem eine Lernsituation vorgestellt und reflektiert werden muss.